Konzept

Was will böff?

böff will Zürcher Freiräume bespielen und beleben.
böff will die Wahrnehmung des bestehenden Freiraums stärken: des bestehenden öffentlichen Raums sowie der vorhandenen freistehenden Räumlichkeiten.
böff will die Grenzen des gesetzlich Erlaubten in öffentlichen Räumen ausreizen, um so die oft rigiden Regeln offenzulegen und auf spielerische Weise zu thematisieren.
böff will zur Personalifizierung genauso wie zur Demokratisierung des Raums beitragen, will ungleiche Raumnutzung und neoliberale Raumkontrolle hinterfragen, und will die Identifikation aller Stadtbewohner mit öffentlichen Räumen stärken.

Was tut böff?

böff will dazu eine Reihe von unterschiedlichsten Aktionen, Interventionen, Initiativen, Momente, Feste etc. anregen und unterstützen. Die Aktionen können gesellig, kunstvoll, sportlich oder politisch sein, oder einfach nur allen Beteiligten Spass machen.
böff bietet für solche Aktionen einen Rahmen (und Namen), hilft mit dem PR zur Mobilisierung von Teilnehmern und Publikum, und unterstützt mit der nötigen Infrastruktur und wenn möglich mit finanziellen Mitteln.
Im Gegenzug will böff an den Aktionen teilnehmen, diese dokumentieren, und die gesammelten Erfahrungen und Aufzeichnungen in freier Verfügung weiterverwenden.
Leitlinien für Aktionen
Die Aktionen finden in Freiräumen statt (öffentlicher Raum oder freier Innenraum)
Die Aktionen sind nicht kommerziell.
Die Aktionen sind nicht exklusiv, sondern ziehen Passanten und Publikum mit ein.
Bestenfalls wirken die Aktionen ansteckend, machen Lust auf mehr, werden viral.
Die Aktionen reizen die Möglichkeiten des Freiraums weitmöglichst aus, und dürfen die Grenzen der Legalität nötigenfalls übertreten (bei sinnvollem Regelverstoss kann die mögliche Busse dafür budgetiert werden).

Wer macht mit, und wie?

Aufgerufen sind alle einfallsreichen Stadtbewohner, Freunde, Aktivisten, Gruppen, Künstler etc. die den Freiraum in Zürich bespielen wollen.
Erste Ideen und Vorschläge können mündlich oder schriftlich an die Kerngruppe böff gerichtet werden (per Telefon, Email, Flaschenpost, konzeptuelles comic-graffiti, kryptische sms, oder einfach ein simples Konzeptpapier).
Aktionen können ab sofort jederzeit stattfinden. Vorschläge werden fortlaufend von der Kerngruppe angenommen.
Konzeptpapier:
Ein Konzeptpapier beinhaltet eine gute Idee, ein Vorschlag für Ort (in Zürich und Umgebung) und Zeit (ab sofort bis Sommer 2013), benötigte Infrastruktur, Abschätzung des Budgets (inkl. mögliche Busse bei illegaler Aktion). All dies auf maximal einer A4-Seite.
Und dann?
böff will VIRAL sein: böff will vermitteln, vielfältig kommunizieren, und anstecken.
Die Aktionen werden deshalb genau beobachtet, analysiert, und fotografisch und filmisch dokumentiert.
Daraus werden beispielsweise DIY-Anleitungen hergestellt, die in Form von Kurzfilmen oder Flyer-Broschüren unters Volk gebracht werden, um mehr Leute zu ähnlichen Aktionen zu motivieren.

übrigens: Wer ist böff?

böff steht informell für «Bespielung öffentlicher / fantastischer Freiräume»
Die Kerngruppe böff ist eine Zusammenarbeit von der Roten Fabrik und zURBS.
Doch diese Kerngruppe will im Hintergrund agieren; sie will eine unterstützende aber ansonsten möglichst informelle Rahmenstruktur bieten.
Deshalb bezeichnet böff eigentlich das grosse Ganze: böff sind alle die mitmachen. böff handelt als Kollektiv.

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