Boom Boom Bang Bang

Boom Boom Bang Bang

Ausgangslage:

Zürich braucht eine Ruine. Einen begehbaren Raum, an dem etwas in Bewegung kommen kann. Einen sichtbaren Gegenort mitten in der Stadt, der zum Träumen, Phantasieren, Ausprobieren und Scheitern einlädt.

Absicht:

Die Künstlerin Paul Polaris möchte für Zürich eine einzigartige Ruine bauen, und dafür das Kunsthaus Zürich am Heimpllatz 1 sprengen.
Die Sprengung des Kunsthaus, seiner Sandsteinfassade mit schmückenden Fries- und Metopenelementen, kannelierten Sichtbeton-Platten, prismatischen Fachwerkträgern und porte de l’enfer Zeugnissen, würde eine wunderschöne Ruine hergeben.

Der Heimplatz könnte so, im Herzen der Stadt, eine grosszügige, lebhafte und prächtige Ruine beherbergen und sich dadurch als vielfältigen Ort feiern lassen.

Ein Projekt von Paul Polaris, kuratiert von Sabeth Tödtli vom Stadtlabor zURBS und unterstützt von böff.

Links zur Projektwebsite und zu einigen köstlichen Auszügen:
* Boomboombangbang-Song
* Protokoll der Objekt-Begehung mit dem Sprengmeister
* Vernissage der Ausstellung der Sprengpläne in Die Diele
* Protokoll der Besprechung auf dem Amt
* Flugplatzaktion der Sprengankündigung
* Bericht in der Fabrikzeitung
* Abschiedsbrief